Technik – Bannerflug

Werbebanner werden entweder mit einem Ultraleichtflugzeug, einem Motorflugzeug oder einem Hubschrauber durch die Luft geschleppt. Die Wahl des Luftfahrzeuges ist meist abhängig von der Größe des Banners. Je größer das Banner, desto größer das Luftfahrzeug und umso höher auch die Kosten. Ein Pilot, der Werbeflüge per Bannerschlepp durchführt, benötigt neben einer Schleppberechtigung und einer Genehmigung der zuständigen Aufsichtsbehörde ein zugelassenes Flugzeug. Das sog. Schleppflugzeug ist i.d.R. auch dazu geeignet, andere Segelflugzeuge in die Luft zu schleppen. Ein Schleppflugzeug benötigt eine spezielle Schleppkupplung, an der das Werbebanner / Segelflugzeug eingehakt wird. Es gibt verschiedene Methoden ein Flugbanner bzw. Werbebanner in die Luft zu „schleppen“. Welche Methode verwendet wird, ist unter anderem von der Größe und der Art des Banners abhängig.

Die Fangschleppmethode

Bei dieser Methode, ein Banner „in die Luft“ zu bringen, wird das Banner erst nach dem Start des Flugzeuges aufgenommen. Hier wird das Banner zunächst am Boden ausgebreitet. Am Endes des Banners befindet sich eine Schlaufe, diese wird über zwei Stangen ausgebreitet. Die Stangen werden in der Landebahn (Startbahn) verankert und bilden das sog. Fangtor. Das Banner ist somit zur Aufnahme vorbereitet. Hinter dem Flugzeug befindet sich ein ca. 7 Meter langes Seil. Am Ende des Seiles befindet sich der Fanghaken (eine Art Anker). Das Flugzeug muss nun so niedrig über das Fangtor fliegen, so dass der Haken in die Schlaufe des Banners greift. Anschließend gibt man wieder „Vollgas“ und steigt mit dem Flugzeug und dem nun aufgenommenen Banner noch oben weg. Die Fangschleppmethode wenden wir bei unseren Buchstabenbannern an.

Die Bodenstartmethode

Das Banner wird an einer Stange befestigt, am Ende dieser Stange befinden sich zwei große Kunststoffräder. Diese Stange wird mit einem ca. 30 Meter langen Seil an der Schleppkupplung des Flugzeuges verbunden. Das Flugzeug startet nun mit dem angehängten Flugbanner und schleppt es so in die Luft (vergleichbar mit einem Anhänger am Auto). Die Bodenstartmethode wenden wir bei unseren Leihbannern und Individualbannern an.

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